Ankommen und Hineinkommen sind zwei verschiedene Dinge
Die Ware bis vor das Werk zu fahren ist die eine Aufgabe; durch das Tor zu kommen und an der vorgesehenen Stelle abzusetzen die andere. Wir klären den zweiten Teil zuerst und planen den ersten danach.
Zuerst die Anlieferbedingungen
Jeder Standort hat eigene Zeiten, zu denen angeliefert werden darf, und eine festgelegte Entladestelle. Manche begrenzen zusätzlich die Fahrzeuggröße. Diese Bedingungen bestimmen Route und Fahrzeug — nicht umgekehrt.
- Zulässige Anliefertage und -zeiten bestätigen lassen
- Entladestelle und vorhandenes Entladegerät prüfen
- Beschränkungen für die Zufahrt klären
Schwer- und Langgut
Oberhalb bestimmter Maße und Gewichte läuft nichts mehr über den normalen Stückgutweg. Es kommen Streckenprüfung und genehmigungspflichtige Abschnitte hinzu.
- Maße und Gewicht am tatsächlichen Stück prüfen
- Strecke prüfen und genehmigungspflichtige Abschnitte erkennen
- Entladegerät disponieren
Einfuhrsendungen gehören mit dem Zoll zusammen
Bewegen lässt sich die Sendung erst nach der Einfuhrabwicklung, und der Anliefertermin liegt dahinter. Wer beide Termine getrennt plant, zahlt die Zeit dazwischen als Lagergeld.
- Zolltermin und Anliefertermin verbinden
- Abwicklung im Zolllager
- Dokumente auf Übereinstimmung prüfen
Wenn die Reihenfolge kippt
Der teure Fehler entsteht meist nicht auf der Straße, sondern in der Reihenfolge: Zuerst wird der Transport gebucht, danach das Anlieferfenster erfragt. Passt beides nicht zusammen, steht die Sendung im Zwischenlager, und bei Einfuhrsendungen läuft parallel die Standzeit im Hafen weiter. Nennen Sie uns Abgangsort, Zielwerk sowie Maße und Gewicht — steht das Anlieferfenster schon fest, zuerst dieses.